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SSV Besiegdas 03 Magdeburg auf FuPa

Geburtstage


24.03 Christoph Moser (36)
24.03 Rene Unger (36)

SSV BESIEGDAS 03 Magdeburg

Erste entscheidet Wahnsinnsspiel für sich

verfasst von MZ

7:6-Heimerfolg gegen SV Arminia MD

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In einem wahren Spektakel setzte sich Besiegdas gegen den Lokalrivalen SV Arminia Magdeburg durch. Die Zuschauer sahen 13 Tore beim 7:6 (6:3)-Heimerfolg der Naumann-Truppe. Vor allem die Jungspunde konnten sich in Szene setzen, trafen doch 2x Max Effenberger, 2x Maximilian Räcke und 3x Nicolas Neßler für die Hausherren.

Ohne Abtastphase ging es bei böigem Wind gleich stürmisch zur Sache. Besiegdas hatte klare Feldvorteile und die erste Chance. Einen Freistoß von Thomas „Kuddel“ Müller konnte Gästekeeper Kölling souverän zur Ecke klären. Das war ein schöner Strahl, doch dann der Schock: Einen Fehlpass in der Besiegdas-Defensive schnappte sich Weiß, der auf Lenz quer legte, der Constabel im 1-gegen-1 keine Chance ließ (13.). Die Antwort der Hausherren folgte jedoch prompt. Effenberger wurde schön auf links bedient, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und legte die Kugel überlegt in die lange Ecke (16.). Nun ging es Schlag auf Schlag. Drei Minuten später zog Neßler von rechts in den 16er und vollendete aus zehn Metern in die kurze Ecke (19.). Direkt nach dem Anstoß dann ein Freistoß aus dem Halbfeld für die Hausherren, der, von Kuddel getreten, den Kopf von Neßler findet, der wunderbar einköpfen konnte (19.). Wie sich der kleinste Mann auf dem Platz gegen die beiden langen IV’s der Arminen durchsetzen konnte, wird er uns nochmal bei einem Bierchen erklären müssen. Doch weiter im Text, denn es war noch lange nicht Schluss. Auch Arminia wurde langsam gefährlicher und es entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch. So besorgte Köhler im Nachschuss den Anschluss zum 3:2 (23.). Spannend wurde es aber erstmal nicht, da die Besiegdas-Offensive eine klasse Halbzeit erwischte. Jetzt war es Räcke, der sich zweifach in die Torschützenliste eintragen lassen konnte. Erst vollendete er nach einem Standard von der Strafraumgrenze, nur um wenig später eine Traumkombination über links zu veredeln (26., 28.). Kurz darauf stand Kuddel in abseitsverdächtiger Position frei und setzte den Ball mit einem Schlenzer an den Pfosten. Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum, geizte Besiegdas in jüngerer Vergangenheit doch mit Toren. Beachtenswerterweise gab sich Arminia zu keinem Zeitpunkt dieser Partie auf und da Besiegdas in der Defensive ungeahnte Lücken offenbarte, wurde es immer wieder spannend. Diesmal konnte Pawelec den sich bietenden Raum auf der rechten Angriffsseite nutzen und den Ball im kurzen Eck versenken und zum 5:3 verkürzen (38.). Kurz vor der Halbzeit stellte dann Effenberger den alten Abstand wieder her, indem er den Hammer auspackte und den Ball aus 20 Metern in den Winkel schweißte (41.). Ein wunderbarer Schlusspunkt einer wunderbaren ersten Halbzeit.

Mahnende Worte wählte Coach Daniel „Naucke“ Naumann in der Kabine und seine Prognose sollte sich bewahrheiten. Arminia kam mit Schwung aus der Kabine und besaß kurze Zeit später den ersten Hochkaräter der zweiten Hälfte. Karg tauchte knochenfrei vor Constabel auf, legte den Ball jedoch am Kasten der Hausherren vorbei. Das Spiel wurde nun kämpferischer und vor allem die Grün-gelben mussten dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Erst verkürzte Lenz nach schönem Zuspiel von rechts gekonnt mit einem Lupfer, dann erzielte Köhler in Abstaubermanier den Anschluss (66., 70.). Nun war wieder alles offen. Die Arminen machten sich am heutigen Tag allerdings immer wieder das Leben selber schwer. Einen langen Müller-Ball ließ die Gästedefensive durchrutschen, wo Neßler wartete, Kölling umkurvte und zum 7:5 vollendete (74.). Glück für Besiegdas, denn nur fünf Minuten später konnten die Gäste erneut verkürzen. Fassassi veredelte einen blitzsauberen Konter (79.). Die letzten zehn Minuten warf Arminia noch einmal alles nach vorne und Besiegdas alles dagegen. Als Räcke in der 88. Minute nach wiederholtem Foulspiel vom Platz musste, wurde es noch einmal kritisch, doch Besiegdas hielt sich schadlos und nahm die drei Punkte aus diesem völlig verrückten Spiel mit.

BÄM!

Erster Dreier im neuen Jahr für unsere Erste

verfasst von MZ

2:0-Erfolg in Nedlitz

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Endlich wieder Grund zu jubeln hatte Besiegdas’ Erste am Wochenende gegen die Jungs vom SC Vorfläming Nedlitz. Auf dem gefühlt größten Platz der Welt sorgten Phillip Sperling und Thomas „Kuddel“ Müller für die entscheidenen Tore beim 0:2 - Erfolg.

Die Größe und Beschaffenheit des Platzes ließ Coach Daniel „Naucke“ Naumann heute von vornherein nicht als Ausrede zu. Nicht über spielerische Akzente sondern über Kampf, Willen und Laufbereitschaft sollte Besiegdas zum Erfolg kommen. Diese Attribute legten die Jungs auch von Beginn an an den Tag. Trotzdem übernahmen die Hausherren das Heft des Handelns. Durch ihre Physis wurden sie vor allem bei Standards gefährlich. Schmidt und Hosenthien wurden hier mehrfach gesucht und auch gefunden. Doch Constabel im Besiegdas-Kasten ließ nichts anbrennen (7., 24.) oder die Kopfbälle gingen am Tor vorbei. Besiegdas wurde nur einmal, in Form von Max „Effi“ Effenberger gefährlich, der, wunderbar bedient durch Kuddel, leider nur das Außennetz traf (30.). So ging es mit 0:0 in die Kabine, in der Naucke deutlich machte, dass eine Steigerung von Nöten sei, um etwas aus Nedlitz mitnehmen zu können.

Die Ansprache trug schneller Früchte als gedacht. Direkt nach Wiederanpfiff wurde nämlich Nicolas Neßler nach schönem Übersteiger im Strafraum gefällt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sperling gewohnt souverän (47.). Diese Führung spielte Besiegdas natürlich in die Karten. Nedlitz musste mehr tun und die Gäste konnten sich hinten rein stellen und auf Konter warten. Der erste dieser schnellen Gegenstöße führte zu einem Freistoß 18 Meter zentral vor dem Gehäuse von Nedlitz-Keeper Hoffmann. Kuddel legte sich den Ball auf einem der etlichen Grashügelchen zurecht und verwandelte mit etwas Hilfe der Nedlitzer Mauer zur 2:0-Führung (61.). Nedlitz zeigte sich unbeeindruckt und versuchte alles. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Hosenthien fehlte den Nedlitzern im Spielaufbau jedoch der nötige Zug, um die Besiegdas-Defensive ausreichend in Verlegenheit zu bringen. So blieben Standards das einzige Mittel, die allerdings zunehmend besser verteidigt worden. Die beste Nedlitzer Chance hatte Kilz in der Schlussphase, als er den Ball knapp am Tor vorbeilegte (82.). Besiegdas verlegte sich nach der Führung auf’s Verteidigen und hielt bis zum Schluss, dank einer Leistungssteigerung, hinten die Null.

Das war ein Sieg des Willens und weniger der spielerischen Klasse. Doch nur durch positive Ergebnisse und fußballerische Grundtugenden kann man die spielerische Klasse, die definitiv in der Mannschaft steckt, wieder regelmäßiger abrufen. Der Sieg sichert der Ersten den Mittelfeldplatz 9 und legt den Grundstein für eine weitere Steigerung am nächsten Wochenende gegen den SV Arminia.

BÄM!

Erneut haushoher Sieg für unsere Frauen

verfasst von BS

MSV Wernigerode zu Gast

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Unsere Frauenmannschaft empfing am vergangenen Sonntag den MSV Wernigerode auf dem heimischen Platz, Nachdem man gegen Rottleberode vor zwei Wochen noch ein Nachholspiel zur Hinrunde bestritt, eröffneten sie nun für sich offiziell die Rückrunde.

Die ersten Minuten gestalteten sich hinsichtlich des Spielflusses noch etwas mühsam und schwierig. Es wurde deutlich, dass Wernigerode kein leichter Gegner werden würde. Mit fortschreitender Zeit wurden unsere Mädels jedoch sicherer und routinierter, sodass man sich einige Chancen und damit gefährliche Torsituationen erarbeiten konnte. Bei Chancen allein blieb es aber nicht; bereits in der 12. Minute traf Melli zum 1:0 und brachte ihre Mannschaft damit in Führung. Auch fortan zeigten die grün-gelben Damen nicht selten, was fußballerisch in ihnen steckt. Bis zur Halbzeitpause wurde das runde Leder noch zwei weitere Male im gegnerischen Kasten versenkt. Die Torschützen waren dabei Tina (28.) und Stevie(41.). Mit drei Toren Vorsprung ging es somit in die Kabine.

Auch die zweite Hälfte des Spiels sollte für unsere Frauen kein Zuckerschlecken werden. Durch die energische Spielweise der Damen aus Wernigerode wurde ihnen Einiges abverlangt, was sie jedoch eher zu pushen schien. Bezüglich Angriff und Agilität sowie Konzentration nahm man eine deutliche Steigerung gegenüber der ersten Halbzeit wahr, was auch von Erfolg gekrönt werden sollte: nach einem Foul im 16er verwandelte Stevie sicher einen Elfmeter; Lissi war es, die in der 69. Minute durch einen schönen 18-Meter-Fernschuss auf 5:0 erhöhte. Den 6er-Pasch perfekt machte dann abermals Stevie fünf Minuten vor dem Abpfiff.

Erneut konnten sich die Magdeburgerinnen also drei Punkte einstecken. Dieser verdiente Sieg bildete einen durchaus gelungenen Auftakt in die Rückrunde und eine gute Grundlage für die anstehenden schweren Spiele.